Oft gefragt (FAQ)

Oft gefragt (FAQ)

Hier finden Sie häufige Fragen und Antworten.

Rund und Taufe und Konfirmation

Wer kann Pate werden?

Wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Kirche zugehört, die in die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen aufgenommen ist (z.B. Evang.-meth.-, Evang.- bapt.-, Röm.-kath.-, Griech.-orth.-, Russ.-orth.-Kirche).

Wieviel Paten sollen/müssen bzw. dürfen es höchstens sein?

Es muss mindestens 1 Pate sein; am häufigsten werden 2 Paten gewählt, es können aber auch mehr sein.

Ich/Wir sind nicht in der (evang.) Kirche, kann das Kind getauft werden?

Diese Frage muss in einem persönliches Gespräch mit dem Pfarrer/der Pfarrerin geklärt werden.

Mein/Unser Kind ist nicht getauft, kann es konfirmiert werden?

Es muss in der Zeit der Vorbereitung oder im Konfirmations-Gottesdienst getauft werden. Die Konfirmation setzt die Taufe voraus.

Zur Hochzeit

Ich/Wir wohnen nicht in ihrer Gemeinde, können wir uns trotzdem dort trauen lassen bzw. kann mein/unser Kind dort getauft oder konfirmiert werden?

Ja, wenn unsere Gemeinde die Herkunftsgemeinde eines der Brautleute ist und wenn ein Dimissoriale („Erlaubnis“) beim Wohnsitzpfarramt eingeholt wird.
Genauso verhält es sich bei Taufe und Konfirmation.

Gemeindeleben und Kinder

Ich/Wir wohnen nicht in ihrer Gemeinde, gehen aber immer dort zur Kirche und fühlen uns ihrer Gemeinde mehr verbunden als unserer Wohnortgemeinde. Was kann man da tun?

Man kann einen Antrag auf Umpfarrung an den Kirchengemeinderat stellen, mit der Bitte um Aufnahme. Wenn der Bitte entsprochen wird nimmt man in der neuen Gemeinde alle Rechte und Pflichten wahr.

Kann der Saal im Gemeindehaus angemietet werden?

Ja, wenn es terminlich möglich ist und wenn der Charakter der Veranstaltung nicht dem kirchlichen Gemeindehaus entgegensteht.
Anzufragen ist im Pfarramt; der Kirchengemeinderat muss dann seine Zustimmung erteilen.

Ab wann kann ich mit meinem Kind in die Spielgruppe und wann ist die Spielgruppe?

Im Pfarramt hilft man Ihnen gerne weiter und nennt ggf. auch Kontaktpersonen.

Rund ums Geld

Wie kommt meine Kirchensteuer der Evangelischen Kirche in Mühlacker zugute?

Die Kirchensteuer wird von der Landeskirche verteilt, jeweils 50 % für die Landeskirche und die Kirchengemeinden. Die 50% für die Kirchengemeinden werden von den jeweiligen Kirchenbezirken entsprechend der Zahl der Gemeindeglieder an die Kirchengemeinden ausgeschüttet.

Was passiert mit Opfern und Spenden?

Opfer werden entsprechend dem Opferplan direkt für den bestimmten Zweck weitergeleitet. Ebenso werden Spenden behandelt.

Gerne erhalten Sie für Ihre Spenden eine Zuwendungsbescheinigung. Bei Überweisungen bis 100 EUR erkennt das Finanzamt aber in der Regel Zuwendungen auch ohne Zuwendungsbescheinigungen an. Bitte teilen Sie der Kirchenpflege mit, wenn Sie bei Überweisungen von Spenden unter 100 EUR dennoch Wert auf eine Zuwendungsbescheinigung legen.

Was ist die „Freiwillige Gemeindespende“?

Jedes Jahr bittet die Evang. Gesamtkirchengemeinde die erwachsenen Gemeindeglieder um eine Freiwillige Gemeindespende. Sie hat 2007 das örtliche Kirchgeld abgelöst. (Das örtliche Kirchgeld zahlten Gemeindeglieder, die über 60 Jahre waren und nicht mehr kirchensteuerpflichtig waren.) Die freiwillige Gemeindespende bleibt wie das örtliche Kirchgeld zu 100 % bei der Evang. Gesamtkirchengemeinde Mühlacker.

Die Kirche hat doch Geld! Warum noch die „Freiwillige Gemeindespende“, wenn ich doch schon Kirchensteuer zahle? Nicht alle Gemeindeglieder zahlen Kirchensteuer. Wer zur Schule geht, in der Ausbildung ist, kein oder geringes Einkommen hat, zahlt keine Kirchensteuer. Damit zahlen nur ? der Gemeindeglieder Kirchensteuer. Mit den Einnahmen aus der Kirchensteuer können deshalb nur die allernötigsten Aufgaben des Regelangebots in Kirche und Diakonie finanziert werden. Reich an Finanzmittel ist die Kirche nicht, da der Wandel in der Bevölkerungsstruktur und der Konjunkturrückgang auch hier ihre Folgen zeigen.

Die Gemeindespende dient der Finanzierung notwendiger Aufgaben „vor Ort“. Mit ihm unterstützen die Gemeindeglieder der St. Andreas, Paul-Gerhardt- und Paulus-Kirchengemeinde konkrete Projekte und Angebote. 2009 für Kinderchöre und Gospelchor, Jugendarbeit, soziale/diakonische Einzelprojekte und Öffentlichkeitsarbeit. Ohne ihre Spenden wären die Angebote und die Unterstützung nicht möglich.

Die Erhebung und die Verwaltung der Freiwilligen Gemeindespende obliegt der Evang. Gesamtkirchengemeinde Mühlacker. Die Freiwillige Gemeindespende kann der Spender steuerlich absetzen.