Gruppen und Kreise

Grüner Gockel – Umweltmanagement

Grüner Gockel

"Der Grüne Gockel"

"Der Grüne Gockel" ist eine Form des Umweltmanagementsystems, das speziell für Kirchengemeinden und Kirchliche Einrichtungen entwickelt wurde. Mit seiner Hilfe soll eine stetige Verminderung der Umweltbelastung und eine Verbesserung der Umweltleistung bewirkt werden. Dies soll in der Gemeinde und darüber hinaus kommuniziert werden.

Für uns, wie für andere kirchliche Einrichtungen, ist der Grüne Gockel ein wirksames Instrument. Damit können wir dauerhaft die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, bewerten und positiv verändern. Wir leisten somit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Bewahrung der Schöpfung und senken dabei sogar unsere Betriebskosten. Der Grüne Gockel ist speziell an die Bedürfnisse von Kirchengemeinden angepasst. Grundgedanke ist es, Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass eine kontinuierliche Verbess¬erung des Umweltschutzes erreicht wird.

Unser Umweltteam hat bereits 2005 zum ersten Mal eine Validierung für das installierte Umweltmanagementsystem bekommen.

Umweltbilanz

Die Umweltbilanz gibt eine Übersicht über alle ein- und ausfließenden Energie- und Stoffströme. Sie zeigt den Verbrauch aller Ressourcen auf und ermöglicht dadurch Einsparpotentiale zu erkennen. Positive wie negative Entwicklungen, z.B. beim Energieverbrauch, sind dadurch verfolgbar. Bei regelmäßiger jährlicher Fortschreibung ist der Erfolg von Umweltschutzmaßnahmen überprüfbar.

Umweltprogramm

Das Umweltprogramm dient dazu, die Umweltpolitik und –ziele der Kirchengemeinde zu konkretisieren und somit umsetzbar zu machen.

Im Umweltprogramm werden messbare Ziele festgelegt und diese konkreten Maßnahmen zugeordnet. Zusätzlich sind Verantwortliche für die Umsetzung benannt und Zeitvorgaben für die Abarbeitung der Handlungsschritte gesetzt.

Aktionen

Neben der Erfassung unserer Umweltdaten arbeiten wir ganz praktisch. Von der energetischen Sanierung der Gemeinderäume und der Kirche, über Arbeitseinsätze im Pfarrgarten und auf den „Dürrmenzer Urfeldern“, bis hin zu Bastelaktionen mit Kindern oder der Einrichtung von Nisthilfen, stehen allerlei vielfältige Aktionen auf unserem Programm.

Download

Hier können Sie unsere Berichte einsehen:

Wir haben gemeinsam unsere Schöpfungs-Leitlinien entwickelt, an denen wir unser Handeln orientieren:

Gott hat die Erde gut und schön geschaffen und umgibt sie mit seiner Güte.

  1. In dem einen Haus Erde, das wir mit unseren Mitgeschöpfen bewohnen, wollen wir unsere Verantwortung für die Schöpfung wahrnehmen.
  2. Für uns und zukünftige Generationen wollen wir eine lebenswerte Umwelt erhalten. Wir achten die Würde der Schöpfung und handeln in Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen und in Solidarität mit der Einen Welt. Deshalb gehen wir bewusst und sorgsam mit Rohstoffen um und nutzen bevorzugt erneuerbare Energien.
  3. Unser wirtschaftliches Handeln muss umweltverträglich sein.
    Wir betrachten die Schöpfung nicht lediglich als zum ungehemmten Gebrauch und Verbrauch bestimmt und orientieren uns in unserem Handeln nicht an kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteilen, weil das langfristig oftmals zu hoher Umweltbelastung führt.
  4. Wir suchen das Gespräch mit der Öffentlichkeit.
    Wir informieren in Gemeindeveranstaltungen, Gruppen und Kreisen und mit Kooperationspartnern und den uns zur Verfügung stehenden Medien über unser Handeln und unsere Ziele.
  5. Wir machen den Fortschritt unserer Bemühungen sichtbar.
    Wir dokumentieren und überprüfen regelmäßig unsere Umweltschutzaktivitäten mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung und begleiten unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Umweltfragen. Wir lassen uns im Rahmen des „Grünen Gockels“ qualifiziert beraten und nehmen am Umwelt-Audit unserer Landeskirche teil. Wir verpflichten uns zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.